Wohngebäudeversicherung – Untersuchung zeigt große Leistungsunterschiede

Franke & Bornberg, das Analysehaus aus Hannover, hat 267 Tarife zur Wohngebäudeversicherung einem Test unterzogen. Berücksichtigt wurden dabei Tarife aus allen drei Bereichen, Grundschutz, Standardschutz und umfassende Versicherungsleistungen. Gerade im Grundschutz sei für Immobilienbesitzer die Gefahr sehr groß, auf eine Versicherung mit nur mangelhafter Versicherungsleistung zu stoßen, so die Hannoveraner. 73 Prozent der Angebote wurden mit F – (schwach) oder F –(sehr schwach) eingestuft.

Obwohl es bei den Anbietern der Standard-Schutzkonzepte ein sehr starkes Mittelfeld gibt, seien rund 20 Prozent der Angebote als schwach anzusehen. Besonders beachtenswert ist die Interpretation des Verzichts auf die Einrede grober Fahrlässigkeit bei einigen Versicherern. Auch wenn diese in der Werbung besonders betont wird, ist sie bei genauem Studium der Versicherungsbedingungen mit Vorsicht zu genießen. Der Verzicht ist häufig summenmäßig maximiert, 1.000 Euro ist die Regel. Schäden, durch eine unbeaufsichtigte Kerze hervorgerufen, betragen jedoch in der Regel ein Vielfaches.

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